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Herbsthauptprobe

Die diesjährige Kirbig- Probe der Freiwilligen Feuerwehr Geisingen Abteilung Geisingen fand an der Stadthalle Geisingen statt. Es wurde ein Unfall zwischen einem PKW und einem Radlader an der Kreuzung Karl- Hall / Jakob- Barth- Straße angenommen. Hierbei wurden drei Personen verletzt, die beiden Insassen des PKW waren in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten mittels hydraulischem Rettungsgerät patientengerecht befreit werden. Der Fahrer des Radladers war ohne Bewusstsein und wurde über die LKW- Rettungsplattform gerettet. Ein Entstehungsbrand am Radlader wurde mittels Schaumangriff unter Atemschutz gelöscht.

Den vorbeugenden Brandschutz am PKW stellte die Jugendfeuerwehr mit einem Feuerlöscher und dem Schnellangriffsschlauch sicher.

Mit im Einsatz waren auch das DRK Geisingen sowie das Jugendrotkreuz Geisingen das die Verletzten stellte.

Nach der Übung wurden alle Übungsteilnehmer von der Stadtmusik am Feuerwehrgerätehaus abgeholt und marschierten durch die Geisinger Hauptstraße in das Pfarrheim. Dort ließ man den Tag beim traditionellen Hammelessen in gemütlicher Runde ausklingen.

In seiner Rede bedankte sich Abteilungskommandant Karl Cech bei allen Mitwirkenden für die gelungene Übung.

Vorsicht im Umgang mit Ethanol-Kaminen

Kamine ohne Schornstein werden immer beliebter. Einfach aufbauen und loslegen – so der Anschein. Doch der unsachgemäße Umgang kann enorme Gefahren mit sich bringen. Daher gilt vor Kauf und Betrieb eines Ethanol-Kamins: Sicherheit steht an erster Stelle!

Einen gemütlichen, wohlig warmen Kamin versprechen sogenannte Bio-Ethanol-Kamine. Das ist grundsätzlich auch nicht falsch, denn wo Feuer ist, ist auch Wärme. Allerdings entsteht beim Verbrennen des Ethanols Kohlenstoffdioxid und Wasser. Deswegen muss immer ausreichend gelüftet werden.

Die folgenden Hinweise sollen helfen, Gefahren durch Ethanol-Kamine zu vermeiden:

  • Informieren Sie sich am besten schon vor dem Kauf eines Ethanol-Kamins über mögliche Gefahren beim Umgang damit. Lassen Sie sich beim Kauf von einem Fachmann beraten.
  • Prüfen Sie grundsätzlich, ob offene Flammen in Ihrem Haushalt überhaupt einen sicheren Platz finden.
  • Wenn Ethanol oder andere brennbare Stoffe außerhalb des Kamins in Brand geraten, verständigen Sie in jedem Fall die Feuerwehr unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112, bringen Sie sich und andere in Sicherheit und unternehmen Sie Löschversuche nur dann, wenn Ihnen dies ohne große Gefahr möglich ist. Das geht beispielsweise mit einem Feuerlöscher. Ist kein Feuerlöscher im Haus, kann eine schwere Baumwolldecke helfen, den Brand zu löschen. Besser ist eine spezielle Löschdecke.
  • Befüllen Sie den Kamin nicht, während dieser brennt oder noch heiß ist.
  • Befüllen Sie das Ethanol-Gefäß nie über die angegebene maximale Füllmenge hinaus. Füllen Sie den Brennstoff erst kurz vor dem Entzünden ein, da sich sonst erhebliche Mengen brennbarer Gase bilden, die zu gefährlichen Stichflammen führen können.
  • Nur Ethanol verwenden! Kaufen Sie möglichst reines und damit schadstofffreies Ethanol. Verwenden Sie in keinem Fall andere Brennstoffe!
  • Lassen Sie das Feuer nicht aus den Augen. Verlassen Sie insbesondere nicht Haus oder Wohnung, während der Kamin noch brennt. Gehen Sie auch nicht zu Bett, solange die Flamme noch nicht erloschen ist!
  • Sorgen Sie für ausreichend Abstand zwischen dem Kamin und brennbaren Materialen in der Wohnung.
  • Beim Verbrennen von Ethanol entsteht Wasser und Kohlenstoffdioxid. Das heißt, die Luft wird feuchter und schneller verbraucht. Lüften Sie daher ausreichend und regelmäßig.
  • Der Brennstoff gehört nicht in die Hände von Kindern.

Und wenn es doch einmal brennt: Rufen Sie die Feuerwehr über den Notruf 112!

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